| "Wir verstehen uns - die Sprachenbrücke" |
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| Projekte - Abgeschlossene Projekte | |||
| Donnerstag, den 01. November 2007 um 01:00 Uhr | |||
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Das Projekt "Wir verstehen uns - die Sprachenbrücke" dient der Erhöhung der Alltagskompetenz im grenznahen Raum durch die aktive Teilnahme an der Mitgestaltung des kommunalen Lebens und der Achtung der Kultur des Nachbarn, dem Abbau und/oder der Vermeidung von Vorurteilen.
Der bereits langjährigen Partnerschaft zwischen der Slubicer Kindertagesstätte "Jarzebinka" und der Kita "Bambi" in Frankfurt (Oder) als grenzüberschreitende deutsch-polnische Arbeitsbeziehung, an der ErzieherInnen, Kinder und mehr und mehr auch deren Eltern beteiligt sind, wollen wir mit dem Projekt einen weiteren Aufschwung verleihen. Der "Frühstart in die Nachbarsprache" mit polnischen Begriffen aus dem Alltagsgebrauch bildet eine Grundlage für eine weitere Vertiefung der Beziehungen zu den polnischen Spielgefährten, fördert persönliche Kontakte und ein Gefühl des "Zusammengehörens". Zwei Tutoren treffen sich mit den Kindern einer Vorschulgruppe zweimal in der Woche für je 1,5 Stunden. Die Mädchen und Jungen im Alter von fünf bis sechs Jahren erlernen die Sprache bei Tätigkeiten im Alltagsgeschehen der Kita, beim Essen, Singen, Sport treiben, Aufräumen, Schlafen gehen usw., welche sie mit zusätzlicher Begleitung von Sprachmittlern verrichten. Die Art und Weise der Sprachvermittlung ist der natürlichen Entwicklung von Sprachkompetenz somit sehr ähnlich. Über das "Verstehen" von Wörtern und Wortgruppen werden sie zum aktiven Gebrauch von Redewendungen geführt. Durch die Einbeziehung in die Vorbereitung kontinuierlicher Treffen mit den Kindern der polnischen Partnerkita, dem gemeinsamen Gestalten von jahreszeitlichen Höhepunkten, Festen und Feiern können die Kinder ihre steigende Sprachkompetenz immer wieder überprüfen und werden zum weiteren Aneignen der Sprache animiert. Auch bei diesen Begegnungen sind die Tutoren anwesend. Die Tutoren selbst sind Muttersprachler, so dass die Kinder bereits in ihren Lehrern Menschen aus dem polnischen Nachbarland kennen lernen. Durch die aktive Auseinandersetzung mit Sprache und Kultur, durch das bessere Verstehen und die direkten Kontakte werden Vorbehalte gegenüber "Fremdem" abgebaut bzw. vermieden. Bei Höhepunkten im Leben der Kita, des Stadtteils und der Kommune werden anderen Kindern, deren Eltern und der Öffentlichkeit die Ergebnisse in öffentlichen Workshops präsentiert und diese motiviert, an dem Prozess des interkulturellen Lernens teilzuhaben. Die Dokumentation des Projektablaufes wird so vorbereitet, dass sie einmal Beleg für das Erreichte ist, darüber hinaus jedoch auch als Rahmenplan für zukünftige Aktivitäten in den Folgejahren dienen kann. Von den Kindern selbst werden dazu Wandzeitungen für Ausstellungen in der Kita und auf der Internetseite der Einrichtung erstellt. Basis für dieses Projekt ist umfangreiches und engagiertes ehrenamtliches Wirken aller Beteiligten. Beendet am: 30.09.2008
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