| Integrationsbeauftragte Böhmer: Integration in Kommunen stärker vernetzen |
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| Donnerstag, den 06. März 2008 um 11:53 Uhr | |||
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Die Kommunen sollten ihre Integrationsinitiativen stärker untereinander vernetzen und von guten Beispielen lernen. Das erklärte die Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Maria Böhmer, bei einem Expertengespräch der CDU / CSU-Bundestagsfraktion zum Thema "Integration vor Ort". "Integration ist ein Thema nicht mehr nur für die großen Städte, sondern zunehmend auch für die mittleren und kleineren Kommunen", sagte Böhmer. "Es gibt viele gelungene Beispiele für kommunale Integrationsprojekte und strategische Gesamtkonzepte in den Städten und Gemeinden. Diese guten Beispiele müssen wir in die Fläche bringen und bundesweit bekannt machen, damit andere Kommunen davon lernen können." Die Staatsministerin hob hervor, dass Integration dort besonders gut gelinge, wo das Thema "Chefsache" sei: "Integration muss in den Kommunen immer wieder ganz oben auf die Agenda, so wie auch die Bundesregierung dieses Thema zur zentralen Querschnittsaufgabe gemacht hat." Als zentral bezeichnete Böhmer die interkulturelle Öffnung der Verwaltungen. Dies bedeute zum einen, mehr Migrantinnen und Migranten in Ämtern, Kindertagesstätten, aber auch bei Polizei und Feuerwehr zu beschäftigen. Zum anderen müssten alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kommunen besser in die Lage versetzt werden, sich auf die speziellen Anliegen und Lebenssituationen von Menschen aus Zuwandererfamilien einzustellen. "Wir dürfen in unseren Anstrengungen zur Verstärkung der Integration nicht nachlassen, und wir müssen das gemeinsam schaffen" unterstrich Böhmer. "Wir eröffnen den Menschen, die zu uns gekommen sind, neue Wege. Ich möchte, dass sie diese Wege gerne gehen."
Quelle: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
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