Abkehr von rechtsextremistisch motivierter Gewalt - Einsichten von Strafgefangenen Drucken E-Mail
Samstag, den 25. Juli 2009 um 16:24 Uhr

"Es besteht Konsens, dass rechtsextremistisch motivierte Gewalttaten einer zügigen und konsequenten Strafverfolgung bedürfen. Doch was geschieht mit den Tätern im Strafvollzug? Der Journalist Frank Schauka berichtet über ein beispielloses Projekt der Justizvollzugsanstalt Brandenburg an der Havel: In der von Jürgen Schönnagel betreuten Wohngruppe haben Gewalttäter ihrer menschenverachtenden Ideologie abgeschworen und Einblicke in ihre Lebenswege gewährt. Daraus ergeben sich nicht nur Aufschlüsse für die Prävention, sondern es wird auch deutlich, dass im Kampf gegen den Rechtsextremismus einsichtigen Tätern eine Chance zur Umkehr - unter Wahrung der Interessen der Opfer - gegeben werden muss."

Dieser Text ist auf der Rückseite des Buches "Abkehr von rechtsextremistisch motivierter Gewalt - Einsichten von Strafgefangenen" zu lesen.

Der Journalist Frank Schauka hat Gespräche aufgezeichnet, die er in der Justizvollzugsanstalt Brandenburg/Havel mit Angehörigen einer Wohngruppe geführt hat, die Jürgen Schönnagel seit einigen Jahren betreut. Das Buch wird mit Vorbemerkungen von Landtagspräsident Gunter Fritsch, Justizministerin Beate Blechinger und Generalstaatsanwalt Erardo Rautenberg eingeleitet.

Quelle und Download der Publikation unter Tolerantes Brandenburg

 
Der Lokale Aktionsplan Frankfurt (Oder) wird aus Mitteln des Bundesprogramms "TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN" gefördert.
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