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Geliebter Feind - Gehasster Freund. Antisemitismus und Philosemitismus in Geschichte und Gegenwart Drucken E-Mail
Freitag, den 05. Juni 2009 um 20:33 Uhr

Irene A. Diekmann / Elke-Vera Kotowski (Hg.) *
Geliebter Feind – gehasster Freund. Antisemitismus und Philosemitismus in Geschichte und Gegenwart
2009, 756 S., 34 s/w-Abb., Hardcover, Format: 15,0 x 22,0 cm
36,90 €

Die Begriffe „Antisemitismus“ und „Philosemitismus“ tauchen erstmals während des so genannten Antisemitismusstreits zu Beginn der 1880er-Jahre auf. „Philosemitisch“ – als Gegensatz zu „antisemitisch“ gebildet – umschreibt eine eher judenfreundliche Haltung, die sowohl wertneutral-beschreibend als auch polemisch, wenn nicht gar denunziatorisch gemeint sein kann. Das Substantiv „Philosemitismus“ wurde offenbar von deutschen Antisemiten geprägt, die es in polemischer Absicht gegen den deutschen Linksliberalismus verwendeten, der in ihren Augen das Sprachrohr des reichen jüdischen Großbürgertums war. Im Gegensatz zum Antisemitismus ist der Philosemitismus als Gesamtphänomen noch wenig erforscht.

Mit Beiträgen von:
Claus E. Bärsch, Pedro Barcelò, Albert Bruer, Micha Brumlik, Dagmar Reese, Ulrike Brunotte, Stephen G. Burnett, Klaus Ebert, Klaus Faber, David G. Goodman, Stephan Grigat, Wolfgang E. Heinrichs, Hans J. Hillerbrand, Gregor Hufenreuter, Thomas Käpernick, Wolfram Kinzig, Andras Kovacs, Elisabeth Kübler, Gerhard Langer, Gary Lease, Alan Levenson, Robert Liberles, Albert Lichtblau, Thomas Mittmann, Yves Patrick Pallade, Helmut Peitsch, Margit Reiter, Lars Rensmann, Claudia Sonino, Christina Spaeti, Liliane Weissberg, Ulrike Zander, Moshe Zuckermann.


Quelle und weitere Informationen: Verlag für Berlin-Brandenburg
 

 
Der Lokale Aktionsplan Frankfurt (Oder) wird aus Mitteln des Bundesprogramms "TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN" gefördert.
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