SICHER AUFTRETEN GEGEN RECHTS - Trainingsreihe der Heinrich Böll Stiftung Drucken E-Mail
Mittwoch, den 27. Mai 2009 um 18:25 Uhr
2. Halbjahr 2009

Im Superwahljahr 2009 ist damit zu rechnen, dass rechtsextreme Gruppierungen insbesondere die NPD mit erhöhter Aggressivität in den Kommunen auftreten werden. Vor diesem Hintergrund laden wir Sie herzlich zu einem dreiteiligen Training ein, das Ihnen eine Hilfestellung für die Arbeit vor Ort geben und Sie in Argumentation und Rhetorik stärken möchte.

Recht gegen Rechte
13. Juni 2009, 10.00 - 17.30 Uhr, Potsdam
12. September 2009, 10.00 - 17.30 Uhr, Potsdam

Handeln gegen Rechts
20. Juni 2009, 10.00 - 17.30 Uhr, Potsdam
26. September 2009, 10.00 - 17.30 Uhr, Potsdam

Argumentieren gegen Rechts
04. Juli 2009, 10.00 - 17.30 Uhr, Potsdam
17. Oktober 2009, 10.00 - 17.30 Uhr, Potsdam
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Recht gegen Rechte

Bei dem ersten Training soll auf die rechtlichen Möglichkeiten, sich gegen Rechtsextreme und NPD-Aktivisten zu wehren, eingegangen werden. Neben Fragen des Hausrechts sollen auch Fragen des Strafrechts behandelt werden.

Schwerpunkte des Trainings:

Versammlungsrecht – Grenzen und Möglichkeiten?! (öffentliche Diskussionsveranstaltung, Demonstration, Infostände)
Die (Un)wirksamkeit strafrechtlicher Maßnahmen zur Bekämpfung des Rechtsextremismus (Codes, Symbole und Parolen, relevante strafrechtliche Paragrafen, Strafverfahren und Strafprozess)
Parteien- und Vereinsverbote 
Schutz persönlicher Rechte durch das BGB (zivilrechtliches Hausrecht, Unterlassensverfügungen)

Handeln gegen Rechts

Rechtsextreme und Aktive der NPD treten in Veranstaltungen mit erhöhter Aggressivität auf. Oft ist es schwer, ihren rhetorischen Angriffen etwas entgegenzuhalten. Bei dem Training sollen hierfür gezielt Strategien entwickelt werden.

Schwerpunkte des Trainings:

Rhetorik von Rechts - die „Wortergreifungsstrategie“: Anspruch und Wirklichkeit
Umgang mit Rechten in Theorie und Praxis
Training konkreter Handlungsoptionen gegen Rechte
couragiertes Handeln im Alltag

Argumentieren gegen Rechts

Wie kann man gegen die rechten Argumente schnell und schlagkräftig gegenhalten? Ziel des Trainings ist eine Analyse rechtsextremer Argumentationen, um die TeilnehmerInnen zu befähigen, selbst gezielt dagegen zu halten.

Schwerpunkte des Trainings:

Rechte Ideologie
Analyse und Umgang rechter Argumentation auf der Sachebene
Situationsanalyse – welcher Umgang mit Rechtsextremen ist im jeweiligen Fall sinnvoll?!
Umgang mit rechter Argumentation auf der Handlungsebene
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HINWEIS: Die Trainings können nur zusammen belegt werden. Es werden jedoch für jeden Baustein zwei Termine angeboten, die frei miteinander kombiniert werden können.

TrainerInnen: Kirsten Genenger und Kathi Lang
Kirsten Genenger ist freiberufliche Trainerin und Beraterin mit den Schwerpunkten Handlungstraining gegen Rechtsextremismus und Politikberatung im Bereich Rechtsextremismus und demokratisches Handeln. Kati Lang ist Juristin und Trainerin in der Jugend- und Erwachsenenbildung mit den Schwerpunkten Ideologie und (neue) Erscheinungsformen des Rechtsextremismus sowie Recht gegen Rechts.

Teilnahmebeitrag: 45 Euro (je Trainingseinheit 15 Euro inklusive Verpflegung)

ANMELDUNG:  Bitte mit Name, Organisation und vollständiger Adresse an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder per Fax an 0331-20057820. Ohne vorherige Anmeldung und Angabe der Organisation ist eine Teilnahme leider nicht möglich. Sie erhalten dann von uns eine Anmeldebestätigung, die Sie bitte zu Trainingsbeginn vorlegen.
 
Hinweise für alle Seminare:
Die Verpflegung und Seminarmaterialien sind im Teilnahmebeitrag enthalten. Die Anmeldung erfolgt verbindlich. Eine Abmeldung vom Seminar ist nur bis zum Montag vor dem Seminartermin möglich. Da bei kurzfristigen Absagen oder Nichterscheinen leider die Förderung entfällt, wird bei Abmeldung vom Seminar innerhalb der letzten fünf Tage oder Nichtteilnahme eine Stornogebühr in Höhe von 50 Euro fällig.

Die Seminare finden im Rahmen des Projektes „SPACES – Information, Debatte, Training für Toleranz“ statt und werden durch die Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung und im Bundesprogramm: „XENOS - Integration und Vielfalt“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.
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Kontakt und Informationen und zu allen Seminaren:

Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg, Dortustr. 52, 14467 Potsdam, Fax.: 0331/20057820, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , www.boell-brandenburg.de.
 
Der Lokale Aktionsplan Frankfurt (Oder) wird aus Mitteln des Bundesprogramms "TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN" gefördert.
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